top of page

Projekt Flutlicht

Updated: Aug 30, 2023

Was wurde nicht alles geplant, geschwitzt, geschrieben und beantragt. Das war ein echter Höllenritt durch die Instanzen deutschen Bau- und Vereinsrechts. Aber es hat sich gelohnt. Mit Eurer Hilfe und der Hilfe vieler engagierter Mitglieder und befreundeter Handwerker haben wir es an den Start bringen können, unser Flutlichtprojekt. Aber gehen wir mal ein bisschen ins Detail.


Die Planungen hierfür laufen schon seit mehr als zwei Jahren. Ziemlich früh war klar, dass wir in der dunklen Jahreszeit mit unserer Infrastruktur relativ früh im Jahr an die Grenzen kommen. Wo Licht fürs abendliche Training fehlt ist die Verletzungsgefahr einfach zu hoch. So waren wir immer viel zu früh an die Halle gebunden. Ein ordentliches Training, welches uns auf Großfeld weiterbringt war so nicht mehr möglich. Die Idee einen beleuchteten Platz zu haben, war so schon sehr lange Präsent. Bloß wo? In der nahen Umgebung unserer Spielstätte war leider nichts zu finden, also mussten wir zwangsläufig selbst aktiv werden. Die Idee, ein Flutlicht in Tramm zu bauen war somit geboren.


Was war nötig? Der wichtigste Posten war ganz klar, das Geld! So mussten wir, vor allem unser "Herr der Münze" Mattes Griffel, kreativ werden. Wer schonmal in einem kleinen Verein aktiv war wird es wissen, große finanzielle Sprünge sind auf dem Dorf nicht drin, aus eigenen Mitteln war so ein Projekt also nicht zu stemmen. Wir waren also auf Hilfe angewiesen und die haben wir in der ersten Instanz in der LEADER Stiftung gefunden. Ein Fonds der EU und des Landes MV zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Hier musste einiges an "Schriftrkram" erledigt werden um die Zuwendungen letztlich zu bekommen. Sehr viel Schweiß und Tränen die unser Mattes da investiert hat. Gereicht hat das aber immer noch nicht, zusätzliche Mittel mussten her.

Die Rettung wart ihr und die Sparkasse mit ihrer 99Funken Kampagne. Da kam einiges zusammen und so konnte es dann endlich losgehen.


Material wurde bestellt, Genehmigungen eigeholt und die Planung begonnen. Womit wir jedoch alle nicht gerechnet hatten war ein plötzlich ausbrechender Krieg mitten in Europa. Mit dem Krieg in der Ukraine standen wir plötzlich vor einer ganz ungewissen Situation. Extrem gestiegene Energiekosten, Materialkosten und Störungen in weltweiten Lieferketten, das alles machte unser Vorhaben deutlich komplizierter als es ohnehin schon war. Mit vereinten Kräften und mit Kontakten zu befreundeten Handwerkern, die Vor allem unser Daniel hat, ist es uns Gelungen diese Probleme zu lösen und letztlich das komplette Material an den Start zu bringen.


Was noch fehlte waren amtliche Genehmigungen und ganz viele Absprachen mit der Kommune und den Ämtern. Hier hat sich unser Mattes wieder hervorgetan und ist durch die Stromschnellen der Verwaltungen navigiert. Letztlich hat alles geklappt und wir konnten endlich beginnen.


Der erste für alle sichtbare Startschuss fiel am 29.09.2022, als die Masten angeliefert wurden. Vier Wochen später, am 26.10.2022 folgten die Fundamente. Bilder die viele von uns wahrscheinlich nicht vergessen werden, denn ab jetzt lagen Flutlichtmasten und 6 große Fundamente auf unserem Sportplatz, die darauf warteten eingebaut zu werden. Plötzlich fühlte sich das ganze Projekt richtig real an. Aus einer Idee wurde etwas handfestes und sichtbares. Ein Wahnsinn!


Was nun folgte war eine lange Wartezeit auf den offiziellen Baustart. Wetter und vor allem Zeit mussten hier passen. Es kam eigentlich nur die Sommerpause in Frage, um möglichst viele Kräfte auf dieses Projekt bündeln zu können.


Am 13.06.2023 ging es dann endlich richtig los. Mit der Hilfe von Fabi hatten wir Technik vor Ort (ein Traktor mit Kipper und einen Minibagger) um die Löcher für die Fundamente auszuheben. Durch den Einsatz der Technik konnten wir extrem viel Zeit und Manpower einsparen. Die Löcher waren im Handumdrehen fertig und es plötzlich nach einer richtigen Baustelle aus. Danke für deine Hilfe, Fabi!



Am 15.06.2023 ging es direkt in die nächste Runde. Dieses Mal mit Unterstützung der FFW Tramm in persona von Gocki. Dieser brachte ebenfalls Technik und Knowhow an den Start. Heute sollten die Fundamentlöcher "in Waage" gebracht werden, damit die Masten am ende auch senkrecht in den

trammer Himmel ragen. Gesagt, getan! Danke für die Hilfe! Direkt am Folgetag wurde die Fundamente in die Löcher gesetzt. Auch hier wieder ein Großes Dankschön an die Kameraden der FFW Tramm und an Rene für die Hilfe beim Einmessen. Wir kommen der Sache Stück für Stück näher.




Am 27.06.2023 folgte der Nächste Schritt. Die Fundamente bzw. die Fundamentlöcher wurden verfüllt und eingeschlämmt. Hier war auch wieder Technik der FFW Tramm und eine helfende Hände am Start. Denn trotz Radlader musste hier im letzten Step auf die gute alte Schaufel zurückgegriffen werden. Aber was wäre eine Baustelle bei einem Sportverein ohne den Einsatz von Muskeln ?! Richtig, nichts!


Fundamente im Boden, was ist wohl der nächste Schritt? Richtig, die Masten müssen rein. Hierzu gab es zwei Arbeitseinsätze. Am 18.07.2023 wurde die Masten mit einem Bitumenanstrich versehen, damit sie auch langfristig im Boden überdauern. Am 19.07.2023 wurden sie dann in die Fundamente gesetzt. Zumindestes der untere Teil unserer 16m Masten. An diesem Tag wurden alle 6 Masten eingesetzt. Möglich war das wieder nur mit der Unterstützung von Mitgliedern und Freunden des Verein und natürlich der FFW Tramm. Man kann sich gar nicht oft genug bedanken, denn ohne euch wär das alles nicht möglich!


Am 22.07.2023 Folgte der nächste Schritt. Wieder mal mit ganz viel Unterstützung von Mitgliedern und mit der Technik von befreundeten Handwerkern wurden die Kabelkanäle gezogen und die Kabel verlegt. Eine Grabenfräse erleichterte uns den Job hier um ein vielfaches, auch wenn wir nicht komplett um den Einsatz des allseits beliebten Spatens herumkamen.


Ohne den ebenfalls anwesenden Radlader hätten wir die Kabel wahrscheinlich niemals zum Sportplatz bekommen. Bei diesem Projekt zeigt sich immer wieder, bei so einem Sportverein geht es nur Hand in Hand. Grade im Ehrenamt ist man auf die Hilfe und Unterstützung anderer angewiesen. Nur so kommt man vorwärts und kann letztlich Projekte für die Allgemeinheit auf die Beine stellen. Wiedermal Danke an alle, die dies möglich machen. Alle zusamm, FC Tramm!


Am 19.08 ging es in die nächste Runde. Mit Hilfe eines Kranes wurden die verbleibenden 8m Stücken der Masten aufgesetzt. Früh aufstehen war gefragt, denn bereits um 07:00 Uhr kam der benötigte Kran um sein Werk zu tun. Am Vorabend wurden die Masten bereits durch fleißige Mitglieder vormontiert, sodass nur noch die "Hochzeit" zwischen Ober- und Unterteil des Mastes stattfinden musste. Danke für die Hilfe, vor allem mit Technik und schwerem Gerät.



Am 21. und 22.08 folgte der finale Schritt. Die Fluter wurden angebaut und durch Hartmut Busch fachmännisch angeschlossen. Am Ende bleibt nicht viel zu sagen außer Danke an alle die gespendet, geholfen, unterstütz oder einfach nur die Daumen gedrückt haben. Jetzt brennt endlich Licht in Tramm. So richtig realisieren können wir das immer noch nicht.


Danke!

ehrlich.anders.tramm.






Dieser Blogbeitrag wurde regelmäßig aktualisiert.














137 views0 comments

コメント


bottom of page